Flutkatastrophe im Panauti Gebiet
Im Oktober 2024 gab es große Überschwemmungen in der Region Panauti. Die Flüsse wurden zu reißenden Strömen, rissen viele Häuser mit sich und zerstörten zu großen Teilen die gesamte Infrastruktur. Da sich um die Wasserversorgung in den entlegenen Gebieten niemand kümmerte, ergriff Nirmal Kathri die Initiative und organisierte den Wiederaufbau. Dank großzügiger Spenden konnten wir ihn dabei stark unterstützen.
2600m Wasserleitung für 66 Familien wurden im Simpanigebiet verlegt und Stromleitungen repariert. Das steile Gelände stellte für die Helfer eine große Herrausforderung dar.
Da das Wasser stark verschmutzt war, wurden Wasserfilter gekauft und verteilt. Stefan Dorfmeister aus Bad Tölz war vor Ort und hat bei der Verteilung geholfen
Simpani Homestay
Bau eines Homstay mit 3 Schlafräumen, einen Gemeinschaftsraum und Küche, sowie einem Badehaus mit 2 Toiletten. Dazu war unter Anderem viel Eigenleistung von den teilnemenden Familien gefordert.
Die Steine, die mit Lastwägen vom Tal herraufgebracht wurden, mussen von den Frauen in Körben zur Baustelle transportiert werden.
Eine Stützmauer musste errichtet werden, da das Gelände sehr schmal und die Hänge sehr steil sind.
Ein altes, vom Erbeben beschädigtes Haus wurde abgetragen um für das Homestay Platz zu schaffen.
Die Mauern wurden in landestypischer Bauweise errichtet. Ein Gerüst aus Stahl soll das Haus geben Erbeben sichern.
Hier entsteht das Badehaus mit zwei Toiletten und einem Badezimmer, Wassertanks für fließendes Wasser und Solaranlage.
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Das fast fertiggestellte Homstay mit großen Fenstern und einem umlaufenden Balkon.
Bereit für die ersten Gäste.
Corona Hilfen 2020/2021
Während der Corona-Pandemie gab es häufig Lockdowns. Die Männer konnten nicht im Ausland arbeiten und auch der Tourismus, von dem viele Menschen leben, blieb aus. Viele Familien waren dadurch ohne Einkommen und konnten sich keine Nahrungsmittel kaufen, was uns zur Verteilung von Essenspaketen durch Sister Stella und ihre Ordens-schwestern veranlasste. 1500 Pakete wurden über einen Zeitraum von 14 Monaten gepackt und an ausgewählte Familien verteilt.
Für das Gemeindekrankenhaus im Kavre District (ca. 50 km von Kathmandu entfernt) haben wir Sauerstoffflaschen und Beatmungsgeräte gesponsert, die durch Nirmal Khatri, einem jungen Studenten organisiert und geliefert wurden.
Reislieferung nach Simpani Village, dem Heimatdorf von Nirmal Khatri, in dem ca. 25 Familien leben. Da auch hier die Männer vom Ausland wegen der immer wiederkehrenden Lockdowns kein Geld schicken konnten wurde mit dem Nötigsten ausgeholfen.
Packen und Verteilen der Essenspakete durch Sister Stella und die Ordenssschwestern.
Reis, Linsen, Tee...die wichtigsten Grundnahrungsmittel wurden in Säckchen verpackt. Hiermit konnte eine 5-köpfige Familie eine Woche leben ohne zu Hungern.
1500 Essenspakete wurde gepackt und zur Abholung bereitgestellt
Lange Schlangen amTag der Abholung.
Helfer beim Beladen der Sauerstoffflaschen.
Das Kreiskrankenhaus im Cavree District
Nrimal Katri übergibt und erklärt das Sauerstoffgerät
Alles vorbereitet für schwer an Corona erkrankte Patienten.
Auf unwegsamen Straßen gehts in die Dörfer.
Verteilung der Reissäcke in Simpani Village auf 1750m
Es ist genau festgehalten, welchen Familien der Reis zugeteilt wird.